Suche nach Familiennamen



Wegen seiner geographischen Lage war Masuren über die Jahrtausende immer ein Durch- und Einzugsgebiet.
Die in den Erfassungen vorkommenden Familiennamen haben daher hauptsächlich deutsche, polnische, litauische
und auch russische Wurzeln.  Die Schreibweise der Familiennamen nicht-deutschen Ursprungs ist im Laufe des
19. Jahrhunderts häufig eingedeutscht worden, wobei nicht mehr festgestellt werden kann, ob die Eindeutschung
eigenmächtig durch den Schreiber des Registers oder auf Wunsch der bei der Registrierung Betroffenen erfolgte.

In "Der Angerburger Kreis in geschichtlicher, statistischer und topographischer Beziehung" berichtet H. Schmidt
auf den Seiten 176-177 über die "...sprachliche Verschiedenheit der Kreisbevölkerung.... Es sind also im Ganzen
5852 polnisch Redende oder 16,9% des ganzen Kreises oder nahezu 1/6.  Am stärksten ist hiernach das Kruglanker
und am schwächsten das Engelsteiner Kirchspiel mit polnisch Redenden vertreten.  Interessant ist hierbei ein statistischer Vergleich mit dem Jahr 1837, wo der Angerburger Kreis an deutsch redenden Einwohnern 16.530, an
polnisch redenden 12.500 und litthauisch redenden 18 - zusammen 29.048 Einwohner zählte, mithin an polnisch
Redenden noch 43,2% oder fast die Hälfte der ganzen Kreisbevölkerung hatte."

Die Ergebnisse der Volkszählung von 1905 zeigen, dass der Anteil der Bevölkerung mit Polnisch als Muttersprache
im Kreis Angerburg auf 4,2% gesunken war.  Allerdings gaben im Kreis Lötzen noch 41,7% der Ortsanwesenden
Polnisch als Muttersprache an.

Welche Quellen aus welchen Kreisen bis jetzt in die Datenbank aufgenommen wurden, kann über die linke Spalte nachgesehen werden.

Vorkommen erlaubt die schnelle Suche nach passenden Familiennamen im Datenbestand.

Mögliche Varianten eines Familiennamens [unter Einbezug eventueller Lese- Schreib- und/oder Erfassungsfehler]
werden mit Hilfe der “Kölner Phonetik” ermittelt.